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Satzung des Vereins für Pilzkunde München e.V.
§ 1 Rechtsform und Sitz
Der Verein für Pilzkunde München e.V. hat seinen Sitz in München.
Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts München eingetragen und rechtsfähig.
§ 2 Zweck und Aufgaben
Der Verein dient der Förderung der volkstümlichen Pilzkunde,
Aufklärung der Öffentlichkeit über Maßnahmen zum Schutz und
zur Erhaltung der Pilze, Warnung vor Pilzgefahren, Ausbildung
von Pilzberatern und Weckung des Interesses für Pilzkunde bei der Jugend.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige
Zwecke im Sinne des Abschnitts Steuerbegünstigte
Zwecke der Abgabenordnung.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
- Pilzlehrwanderungen
- Fachvorträge
- Ausbildung geeigneter Mitglieder zu Pilzberatern
- Herausgabe und Verteilung entsprechender Schriften
- Beschaffung von Fachliteratur als Vereinseigentum
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft
- Ordentliches Mitglied kann jede natürliche und juristische
Person werden, die sich guten Rufes erfreut und Gewähr für
die Wahrung der Vereinsinteressen bietet.
- Förderndes Mitglied kann jede natürliche und juristische
Person werden, die die Ziele des Vereins uneigennützig unterstützt.
- Ehrenmitglieder werden von der Mitgliederversammlung gewählt;
ihre Zahl soll 5 v. H. der ordentlichen Mitgliederzahl nicht übersteigen.
- Die Aufnahme als ordenyanträge legt die Mitgliederversammlung fest.
§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet
- durch Tod
- durch freiwilligen Austritt zum Schluß des Kalenderjahres.
Die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen; eine Rückerstattung
bereits entrichteter Beiträge ist nicht möglich.
- Durch Streichung im Mitgliederverzeichnis, wenn das Mitglied
trotz Zahlungsaufforderung mit 2 Jahresbeiträgen im Rückstand
ist; bei Nachentrichtung von Beiträgen lebt die Mitgliedschaft
für die Zeit der Nachzahlung wieder auf, ohne dass es eines
Aufnahmeantrages bedarf.
- Durch Ausschluß bei Verstößen gegen den Zweck und die Interessen
des Vereins. Der Ausschluß erfolgt durch Beschluß des
Gesamtvorstandes mit einfacher Stimmenmehrheit.
Dem betroffenen Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
§ 5 Mitgliedsbeitrag
- Der Mitgliedsbeitrag wird jährlich erhoben und ist bei Beginn
des Kalenderjahres, bei Neueintritt mit der Annahme des
Aufnahmeantrages fällig.
- Der Mitgliedsbeitrag schließt die unentgeltliche Teilnahme an
allen Veranstaltungen des Vereins ein. Die Erhebung von
Unkostenbeiträgen zu Einzelveranstaltungen in besonderen Fällen
bleibt unberührt.
§ 6 Vereinsorgane
- Vereinsorgane sind:
der engere Vorstand
der Gesamtvorstand
die Mitgliederversammlung
die Kassenprüfer
- Der engere Vorstand und der Gesamtvorstand werden durch die
Mitgliederversammlung für jeweils zwei Jahre gewählt.
Sie bleiben bis zu einer Neuwahl im Amt.
- Die Vereinigung von zwei Vorstandsämtern in einer Person ist nicht zulässig.
- Die Tätigkeit des Vorstandes erfolgt, abgesehen vom Ersatz
entstandener Aufwendungen, ehrenamtlich.
§ 7 Der engere Vorstand
- Der engere Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem
2. Vorsitzenden, dem Kassenwart und dem Schriftführer.
- Zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Vereins
im Sinne des §26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende jeweils
zusammen mit einem weiteren Mitglied des engeren Vorstandes
berechtigt. Im übrigen wird die Vertretungsbefugnis der
Mitglieder des engeren Vorstandes durch die
Mitgliederversammlung vereinsintern geregelt.
- Dem engeren Vorstand obliegt insbesondere die Führung der
Verwaltungsgeschäfte des Vereins. Er trifft seine Entscheidungen
mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die
Stimme des Versammlungsleiters.
§ 8 Der Gesamtvorstand
- Der Gesamtvorstand besteht aus den Mitgliedern des engeren
Vorstandes, mindestens zwei Beisitzern und mindestens zwei Fachbeiräten.
- Dem Gesamtvorstand obliegen die Führung der Vereinsgeschäfte sowie die
Entscheidung über den Ausschluß von Mitgliedern nach §4 Absatz 4 der Satzung.
- Der Gesamtvorstand fasst seine Beschlüsse in Sitzungen, die vom
1. oder 2. Vorsitzenden unter Angabe der Tagesordnung
schriftlich einzuberufen sind. Er ist beschlussfähig, wenn
mindestens die Hälfte aller Vorstandsmitglieder, unter ihnen
mindestens zwei Angehörige des engeren Vorstandes erschienen sind.
- Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit, bei
Stimmengleichheit die Stimme des 1. Vorsitzenden bzw. Versammlungsleiters.
- Sitzungen des Gesamtvorstandes sind einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse
es erfordert oder wenn drei Vorstandsmitglieder die Einberufung
unter Angabe der Gründe vom 1. oder 2. Vorsitzenden verlangen.
§ 9 Die Mitgliederversammlung
- Eine ordentliche Mitgliederversammlung hat möglichst einmal im
Jahr, mindestens aber alle zwei Jahre stattzufinden.
- Der ordentlichen Mitgliederversammlung obliegen die
- Entgegennahme des Jahresberichts und der Jahresabrechnung
- Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer
- Entlastung und Neuwahl des Vorstandes
- Änderung der Vereinssatzung
- Ernennung von Ehrenmitgliedern
- Entscheidung über die Befugnis zur Aufnahme neuer Mitglieder
- Festsetzung des Mitgliedsbeitrages
- Entscheidung über Anträge von Mitgliedern
- Entscheidung über die Auflösung des Vereins
- Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom engeren
Vorstand einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert
oder die Einberufung von der Mehrheit des Gesamtvorstandes oder
einem Viertel der Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe der
Gründe gefordert wird.
- Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn alle
Mitglieder vom 1. oder 2. vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist
von mindestens 14 Tagen und Angabe der Tagesordnung schriftlich
geladen und mindestens 20 Mitglieder anwesend sind.
- Hat bei einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung der
1. oder 2. Vorsitzende die Beschlußunfähigkeit festgestellt, so ist
innerhalb von 2 Monaten eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen.
Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
Hierauf muß die Einladung zur zweiten Mitgliederversammlung ausdrücklich hinweisen.
- Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse durch Akklamation mit
einfacher Mehrheit. Für die Änderung der Vereinssatzung oder eine
Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Vierteln der
anwesenden Mitglieder notwendig.
- Die Mitgliederversammlung kann mit einfacher Mehrheit eine geheime Abstimmung
zu Einzelfragen oder den Ausschluß einzelner anwesender Mitglieder
von der Abstimmung bei Entscheidungen, die deren Interesse berühren, verlangen.
§ 10 Niederschriften
Alle Beschlüsse, die von Vereinsorganen gefasst worden sind,
sind niederzuschreiben und vom jeweiligen Versammlungsleiter
und vom Schriftführer zu unterzeichnen.
§ 11 Anzeigepflicht an das Finanzamt
Beschlüsse über Satzungsänderungen sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen.
Satzungsänderungen, welche die in §2 genannten gemeinnützigen Zwecke
betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.
§ 12 Auflösung des Vereins
- Hat die Mitgliederversammlung wirksam die Auflösung des Vereins
beschlossen, so sind die Mitglieder des engeren Vorstandes
Liquidatoren, sofern nicht die Mitgliederversammlung besondere
Liquidatoren bestellt hat. Je zwei Liquidatoren vertreten den Verein
während der Auflösung.
- Die Liquidatoren haben die laufenden Geschäfte des Vereins abzuwickeln.
- Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines
bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Deutsche Gesellschaft
für Mykologie e.V., oder, falls diese die Übernahme ablehnt, an die
Bayerische Botanische Gesellschaft e.V.. Die genannten Körperschaften haben
dieses unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke,
insbesondere zur Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung
im Bereich der Pilzkunde zu verwenden.
§ 13 Vereinsvermögen
- Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zweck verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
- Die Erstattung von Unkosten und Auslagen für Vereinsangelegenheiten bleibt unberührt.
- Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keinen
Anspruch auf Rückerstattung geleisteter Zahlungen oder Sachleistungen.
- Es darf keine Person durch Ausgaben, die zum Zweck des Vereins fremd sind,
oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Vorstehende Neufassung der Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am
20.04.2005 beschlossen, die bisher geltende Satzung vom 17.02.1982 wurde
überarbeitet und abgeändert.
Hier können Sie den Aufnahmeantrag herunterladen.
"Die Mykologen werden immer mehr, die Mykophagen dagegen immer weniger."
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